hier kann man sich erholen



Mützenich liegt an der belgischen Grenze, im Einzugsbereich des Hohen Venns, unterhalb der höchsten Erhebung der Städteregion Aachen, dem Steling (658 m ü. NN).
Durch die Trasse der mittlerweile abgebauten Vennbahn ist Mützenich neben anderen Ortsteilen Monschaus und Roetgens eine Exklave Deutschlands, die komplett von Belgien umschlossen ist. Die Vennbahntrasse ist ebenso wie einige zuvor zu Mützenich gehörende Waldgebiete seit 1920 durch die Bestimmungen des Versailler Vertrags belgisches Hoheitsgebiet. Rechts und links der Vennbahntrasse sind im Gelände die Grenzsteine zu finden.

Die Legende besagt: Als Kaiser Karl der Große sich eines Tages auf der Jagd verirrte, soll er an diesem Quarzitblock sein unfreiwilliges Nachtlager aufgeschlagen haben. Mit etwas Fantasie sind Einkerbungen zu erkennen, wo ein Körper mit Kopf und Füßen aufgelegen haben könnte. Nach diesem Abdruck hätte diese Gestalt allerdings fast drei Meter groß sein müssen.

Auch für die Namensgebung Mützenichs muss, mit einem Augenzwinkern, Karl herhalten: als ihm, auf der Bettstatt liegend, einer seiner Bediensteten gegen die Kälte eine Kopfbedeckung hinhielt, soll er entgegnet haben: "Mütze nich".

In dem in Mundart abgehaltenen Dorflied "e Dörpsche lid im Monscher Land" (ein Dörfchen liegt im Monschauer Land) wird hingegen die Namensfindung auf den oft strengen Westwind zurückgeführt, der den Menschen die Mützen weg riss:
"un daropp ewischlisch, häisst dat Dorp nu Mötzenisch".